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Für
den geplanten Rückbau der Talsperre wurde ein
Umweltverträglichkeitsgutachten sowie ein Landschaftspflegerischer
Begleitplan erstellt.
Mit
diesem Gutachten bzw. mit dieser Planung wurde teilweise methodisches
Neuland betreten, da dieses Vorhaben den ersten im Zuge eines
Planfeststellungsverfahrens mit eingeschlossener UVP zu genehmigenden
Rückbau einer Stauanlage in Deutschland darstellt.
Die
Untersuchung des Ist-Zustandes, die Prognose der vorhabensbedingten
Auswirkungen sowie die Planung von LBP-Maßnahmen konzentrierte sich dabei
auf das angestaute Fließgewässer, den Krebsbach, sowie auf wertvolle
Biotope, die sich im Umfeld der Staufläche und der Stauanlage ausgebildet
haben.
Insbesondere der Krebsbach wurde intensiv unter verschiedensten fachlichen
Aspekten betrachtet (Hydrologie, Hydraulik, Sedimenttransport, Strukturgüte,
biologische Durchgängigkeit, Gewässergüte, Makrozoobenthos, Fische).
Sowohl
bei der Bewertung der vorhabensbedingten Auswirkungen als auch bei der
Erstellung der Eingriffs- Ausgleichsbilanz trat die Besonderheit auf, dass
die (positiv zu wertende ) Herstellung eines naturnäheren Gesamtzustandes
gegen den Verlust wertvoller, jedoch standortuntypischer Lebensräume bzw.
gegen den Wegfall positiver anlagenbedingter Effekte (‚Klärteich’, Schutz
vor kleineren und mittleren Hochwässern) abzuwägen war. |