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Die Beschaffung und / oder Erhebung von umweltbezogenen
Daten ist häufig mit hohem Zeit- und Kostenaufwand verbunden. Daher kommt dem
effektiven Umgang mit den gewonnenen Daten eine hohe Priorität zu. Dies beginnt
mit einer planvollen und effektiven Beschaffung bzw. Erhebung der Daten. Weiter
müssen die gewonnenen Informationen in geeigneter Weise gespeichert werden.
Durch eine intensive Analyse und Auswertung der Daten sollte deren voller
Informationsgehalt erschlossen werden. Zuletzt müssen Daten und Ergebnisse in
geeigneter Weise dargestellt werden. Häufig sollen Daten und Ergebnisse auch
nachgenutzt werden und sind daher dem potentiellen Nutzerkreis in geeigneter
Form zur Verfügung zu stellen.
Umweltdatenbanken
Gewonnene Umweltdaten haben häufig eine lange potentielle Nutzungsdauer und
stellen meist einen erheblichen Geldwert dar. Daher sollten diese Daten für eine
nachhaltige Verwendung erschlossen und sicher verwaltet werden.
Umweltdatenbanken stellen hierfür das geeignete Instrumentarium dar. Der
Datenbestand sollte dabei durch Metadaten ergänzt werden, die Aufschluß über
Herkunft und Qualität der gespeicherten Information liefern und somit einen
erheblichen Beitrag zur Qualitätssicherung leisten. Art und Aufbau der Datenbank
müssen auf die jeweilige Aufgabenstellung abgestimmt werden.
Geographische Informationssysteme
(GIS)
Computergestützte GIS haben sich in den vergangenen Jahren als das
Standardwerkzeug zur Bearbeitung raumbezogener Informationen etabliert. Die
Georeferenz sowie die Verknüpfung von Raum- und Sachdaten stellen dabei die
wichtigsten Eigenschaften eines GIS dar. In Zusammenspiel mit einer
Sachdatenbank werden in einem GIS die Informationen zu raumbezogenen Objekten
verwaltet. Die raumanalytischen Funktionen eines GIS kommen bei der Auswertung
der gespeicherten Informationen zum tragen. Schließlich ermöglicht ein GIS die
Visualisierung der Arbeitsergebnisse auf hohem kartographischen Niveau.
Ökometrie
Durch ökometrisches Arbeiten soll im Zuge der Auswertung und Bewertung von
Umweltdaten der volle Informationsgehalt durch die Anwendung präziser,
nachvollziehbarer und begründbarer Verfahren erschlossen werden. Die Ökometrie
erreicht dieses Ziel durch den konsequenten und systematischen Einsatz
mathematischer und statistischer Methoden. Dabei verfolgt die Ökometrie einen
ganzheitlichen Ansatz, setzt also nicht erst bei der Auswertung und
Interpretation von Umweltdaten ein, sondern begleitet auch die Planung und
Durchführung von Umweltuntersuchungen. Ökometrisches Arbeiten erfordert die
Umsetzung neuester wissenschaftlicher Ergebnisse auf den Gebieten der
Geostatistik, der deterministischen Modellbildung und der EDV. Daher arbeitet
die emc GmbH in diesem Bereich eng mit wissenschaftlichen Einrichtungen
zusammen.
Umweltinformations- und managementsysteme (UIS)
Immer häufiger sollen Umweltinformationen einem kleineren oder größeren
Nutzerkreis als Arbeits- oder Informationsgrundlage in digitaler Form zur
Verfügung gestellt werden oder beim Management umweltrelevanter Großprojekte zur
Verfügung stehen. Dies erfordert den Aufbau von UIS, die eine optimale Nutzung
der Umweltdaten ermöglichen. Je nach Aufgabenstellung sind in ein UIS
Funktionalitäten aus dem Bereich der Umweltdatenbanken, der Geographischen
Informationssysteme, der Ökometrie sowie des Projektmanagements zu integrieren.
Besonderes Augenmerk muß dabei auf geeignete Benutzerschnittstellen gelegt
werden, die auf den Informationsgehalt des UIS sowie auf die Fertigkeiten der
potentiellen Nutzer abzustimmen sind. Gerade im Bereich der
Öffentlichkeitsarbeit gewinnen Internet-basierte UIS zunehmend an Bedeutung.
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